Manchmal gibt es schon äußerst seltsame Zufälle...
Stellen Sie sich vor, ein inhaftierter Mörder findet bei seinem Hofgang ein Nest mit drei Spatzen und beginnt daraufhin eine Weltkarriere als Ornitologe und wird auch von anderen Vogelwissenschaftlern anerkannt? Sie halten das für unglaubwürdig?
Der 1890 in Seattle (USA) geborene Robert Stroud tötet im Jahre 1909 einen Kontrahenten. Es ging dabei um einen Streit um Strouds damalige Lebensgefährtin Kitty O´Brian. Sie ist damals doppelt so alt wie Stroud und verdient ihren Lebensunterhalt als Tänzerin und Prostituierte. Noch im August 1909 wird Stroud verurteilt, erhält 12 Jahre Gefängnis, die er auf einer Gefängnisinsel in Seattle absitzen soll.
Nachdem er 1912 einen Mithäftling niedergestochen hat, wird Stroud in ein Hochsicherheitsgefängnis nach Leavenworth verlegt. Hier erstach er 1916 einen Wärter, woraufhin man ihn zum Tode verurteilte. Seiner Mutter und ihrem aufopferungsvollen Kampf verdankt er es, dass US-Präsident Wilson die Todesstrafe in eine lebenslange Haft umwandelt.
Bei einem Hofgang, findet Stroud ein Nest mit drei Spatzen, dass er aufhebt und fortan mit der Beobachtung der Vögel beginnt. Anfangs wird sein "Hobby" noch von den Gefängniswärtern geduldet; so kann Stroud mit der Zucht und der Beobachtung von Kanarienvögeln hinter den Gefängnismauern beginnen. Aus diesen Beobachtungen resultieren mehrere ornithologische Bücher, die Stroud trotz einer nur schlechten schulischen Bildung veröffentlicht und die auch von namhaften Wissenschaftlern anerkannt werden. Auf dem Postweg hält er regelmäßigen Kontakt zu anderen Wissenschaftlern.
Mit seiner Verlegung in das Gefängnis Alcatraz bestand jedoch später keine Möglichkeit der Vogelzucht mehr und Stroud widmete sich dem Studium juristischer Themen. Dennoch entsteht 1962 ein Film über die Lebensgeschichte Stroud´s mit dem Titel "The Birdman of Alcatraz" (dt. "Der Gefangene von Alcatraz") . In der Hauptrolle: Der Weltstar Burt Lancaster, der für seine Rolle für den Oscar und den Golden Globe nominiert wurde.
Nachdem sich sein Gesundheitstzustand stark verschlechtert hatte - Stroud litt zeitlebens an einem Nierenleiden - wurde er in die Haftanstalt nach Springfield verlegt. Hier starb er im Jahre 1963. Den ein Jahr zuvor gedrehten Film über sein Leben, bekam er nie zu sehen.
Mittwoch, 28. Dezember 2011
Donnerstag, 29. September 2011
Vom Wanderprediger zum Regierungsberater - Aufstieg und Fall Rasputins
Manchmal gibt es schon äußerst seltsame Zufälle ...
Eigentlich war er ein ganz normaler Mann aus bürgerlichen Verhältnissen, der kaum lesen und schreiben konnte. Ein Sohn einer Bauernfamilie, die einen eigenen, kleinen Hof bewirtschafteten. Seine einzige Stärke war der Glaube an Gott. Doch die Lese- & Schreibschwäche hinderten ihn letztlich daran eine theologische Ausbildung abzuschließen. Und so begann Grigori Jefimowitsch Rasputin mit 17 jahren als Wanderprediger durch die Lande zu ziehen, anfangs eine schwere Zeit zu haben, denn man warf ihm Vergewaltigung und Spielsucht vor. Verurteilt wurde er jedoch nie. Gleichzeitig jedoch wandelte sich Rasputin immer mehr, denn in seiner Vorstellung war ihm die Gottesmutter mehrfach erschienen. Sein Glaube festigte sich immer mehr.
Ebenso wurden ihm bereits in jungen Jahren Heilungen zugestanden und so begab er sich nach St. Petersburg zu einem Seminar des berühmtesten Theologen und Heilers des russischen Zarenreiches: Johann von Kronstadt. Es gelang ihm in dieser Zeit, den Bischof Theophan, einen einflussreichen Geistlichen zu treffen, der von der Person Rasputins zusehends begeistert war und ihn förderte, ihn gar in die höhere Gesellschaft einführte.
Nicht zuletzt erhielt er das vollkommene Vertrauen des Zaren, als er dessen Sohn wie durch ein Wunder heilte, nachdem sich dieser beim Spielen verletzte und an inneren Blutungen (der Junge war Bluter) zu sterben drohte. Rasputin war nun stets als Berater des Zaren zugegen und ging im Zarenpalast nach Belieben ein uns aus.
Eine weitere Wunderheilung sprach man ihm zu, als die Adlige Anna Wyrubowa am 02. Januar 1915 ein Zugunglück nur schwer verletzt überlebte. Man brachte sie ins Zarenhaus und aus medizinischer Sicht konnte man nichts mehr für sie tun. Sie hatte bereits die Sterbesakramente bekommen, als man nach Rasputin schickte, als eine letzte Hoffnung. Nachdem Rasputin eine Weile bei ihr war, schien sich ihr Zustand schlagartig zu bessern. Im Anschluss an seine Heilprozedur, in der ihr Rasputin seine Kräfte verlieh, soll er in ein benachbartes Zimmer gegangen sein und dort geschwächt in Ohnmacht gefallen sein.
Doch alles hat einmal ein Ende: Nachdem man Rasputin ein sexuelles Verhältnis mit der Zarin nachgesagt hatte, schwand sein guter Ruf am Hofe des Zaren. Zudem hatte Rasputin Zweifel über den Sinn eines Einsetzen Russlands in den ersten Weltkrieg. Hier sagte er schlimmes voraus. Und tatsächlich: In den Anfangsmonaten nach Kriegseintritt gab es auf russischer Seite mehr als 2 Mio. Tote und über 4 Mio. Verletzte. Zudem schien das Land wirtschaftlich auseinander zu brechen, da man alle Kraft in den Krieg steckte. Rasputin galt nun als Aufsässiger und in obersten Regierungskreisen beschloss man: Rasputin müsse verschwinden.
Am 30. Dezember 1916 wurde Rasputin ermordet. Ein Mord aus den Kreisen von Regierung und Adel. Ein Mord, dessen Täter schnell gefunden waren, dessen Täter aber nie verurteilt wurden.
Und so bleibt die Frage: War es etwa nur die Angst, ein Rasputin hätte den hohen Mächten gefährlich werden können, wenn dieser Geistliche dahinter gekommen wäre, welches falsche Spiel diese hohe Gesellschaft spielte. Hatten sie Angst vor seinen schier unerklärlichen Kräften, die er bei Heilungen stets unter Beweis gestellt hatte und das anhand von Gebeten zur Jungfrau Maria?
Wie dem auch sei: Möglicherweise war es auch der Fluch des Rasputin, der die Adligen in Russland wenig später ausrottete. Denn nur kurze Zeit nach dem Tode Rasputins kam ein anderer Mann ins Spiel, der der Zarenherrschaft ein schnelles und grausames Ende bereitete: Wladimir Iljitsch Lenin. Die Oktoberrevolution als Ende der Schreckensherrschaft der Zarenfamilie. Und ein letzter Gruß von Rasputin.
Eigentlich war er ein ganz normaler Mann aus bürgerlichen Verhältnissen, der kaum lesen und schreiben konnte. Ein Sohn einer Bauernfamilie, die einen eigenen, kleinen Hof bewirtschafteten. Seine einzige Stärke war der Glaube an Gott. Doch die Lese- & Schreibschwäche hinderten ihn letztlich daran eine theologische Ausbildung abzuschließen. Und so begann Grigori Jefimowitsch Rasputin mit 17 jahren als Wanderprediger durch die Lande zu ziehen, anfangs eine schwere Zeit zu haben, denn man warf ihm Vergewaltigung und Spielsucht vor. Verurteilt wurde er jedoch nie. Gleichzeitig jedoch wandelte sich Rasputin immer mehr, denn in seiner Vorstellung war ihm die Gottesmutter mehrfach erschienen. Sein Glaube festigte sich immer mehr.
Ebenso wurden ihm bereits in jungen Jahren Heilungen zugestanden und so begab er sich nach St. Petersburg zu einem Seminar des berühmtesten Theologen und Heilers des russischen Zarenreiches: Johann von Kronstadt. Es gelang ihm in dieser Zeit, den Bischof Theophan, einen einflussreichen Geistlichen zu treffen, der von der Person Rasputins zusehends begeistert war und ihn förderte, ihn gar in die höhere Gesellschaft einführte.
Nicht zuletzt erhielt er das vollkommene Vertrauen des Zaren, als er dessen Sohn wie durch ein Wunder heilte, nachdem sich dieser beim Spielen verletzte und an inneren Blutungen (der Junge war Bluter) zu sterben drohte. Rasputin war nun stets als Berater des Zaren zugegen und ging im Zarenpalast nach Belieben ein uns aus.
Eine weitere Wunderheilung sprach man ihm zu, als die Adlige Anna Wyrubowa am 02. Januar 1915 ein Zugunglück nur schwer verletzt überlebte. Man brachte sie ins Zarenhaus und aus medizinischer Sicht konnte man nichts mehr für sie tun. Sie hatte bereits die Sterbesakramente bekommen, als man nach Rasputin schickte, als eine letzte Hoffnung. Nachdem Rasputin eine Weile bei ihr war, schien sich ihr Zustand schlagartig zu bessern. Im Anschluss an seine Heilprozedur, in der ihr Rasputin seine Kräfte verlieh, soll er in ein benachbartes Zimmer gegangen sein und dort geschwächt in Ohnmacht gefallen sein.
Doch alles hat einmal ein Ende: Nachdem man Rasputin ein sexuelles Verhältnis mit der Zarin nachgesagt hatte, schwand sein guter Ruf am Hofe des Zaren. Zudem hatte Rasputin Zweifel über den Sinn eines Einsetzen Russlands in den ersten Weltkrieg. Hier sagte er schlimmes voraus. Und tatsächlich: In den Anfangsmonaten nach Kriegseintritt gab es auf russischer Seite mehr als 2 Mio. Tote und über 4 Mio. Verletzte. Zudem schien das Land wirtschaftlich auseinander zu brechen, da man alle Kraft in den Krieg steckte. Rasputin galt nun als Aufsässiger und in obersten Regierungskreisen beschloss man: Rasputin müsse verschwinden.
Am 30. Dezember 1916 wurde Rasputin ermordet. Ein Mord aus den Kreisen von Regierung und Adel. Ein Mord, dessen Täter schnell gefunden waren, dessen Täter aber nie verurteilt wurden.
Und so bleibt die Frage: War es etwa nur die Angst, ein Rasputin hätte den hohen Mächten gefährlich werden können, wenn dieser Geistliche dahinter gekommen wäre, welches falsche Spiel diese hohe Gesellschaft spielte. Hatten sie Angst vor seinen schier unerklärlichen Kräften, die er bei Heilungen stets unter Beweis gestellt hatte und das anhand von Gebeten zur Jungfrau Maria?
Wie dem auch sei: Möglicherweise war es auch der Fluch des Rasputin, der die Adligen in Russland wenig später ausrottete. Denn nur kurze Zeit nach dem Tode Rasputins kam ein anderer Mann ins Spiel, der der Zarenherrschaft ein schnelles und grausames Ende bereitete: Wladimir Iljitsch Lenin. Die Oktoberrevolution als Ende der Schreckensherrschaft der Zarenfamilie. Und ein letzter Gruß von Rasputin.
Montag, 26. September 2011
Verschwörungen um den Kennedy-Mord
Manchmal gibt es schon äußerst seltsame Zufälle ...
Sein Name ist Jack Ruby und zum Zeitpunkt des Kennedymordes ist er 52 Jahre alt. In den dreißiger Jahren beginnt er sein Geld mit dunklen Geschäften zu verdienen, gar Al Capone soll einer seiner Auftraggeber gewesen sein. Später eröffnet er eine Bar, verdient zusätzlich mit Geldwäsche. Und immer wieder gerät er mit dem Gesetz in Konflikt.
Dann passiert das Unfassbare. Am 22.11.1963 erschießt Lee Harvey Oswald den amtierenden US-Präsidenten John F. Kennedy. Zwei Tage später - am 24.11.1963 ist auch Oswald tot. Auch er wurde erschossen und zwar von Jack Ruby in einem Polizeirevier in Dallas.
Doch was bewegte Ruby zu der Tat? Anfangs gibt er an, aus reiner Liebe zu Jacky Kennedy so gehandelt zu haben. Sein Anwalt versucht gar einen Freispruch zu erwirken wegen Unzurechnungsfähigkeit aufgrund der dramatischen Ereignisse der vergangenen Tage. Man versucht wenigstens den Prozess außerhalb von Dallas zu führen und Ruby betont immer wieder, dass er nur in Washington die Wahrheit sagen könne.
Zu einem Prozess kommt es letztlich nicht mehr. Jack Ruby stirbt am 03. Januar 1967 durch Komplikationen bezüglich einer Lungenkrebserkrankung. Auf dem Sterbebett betont er, dass er Lee Harvey Oswald aus freien Stücken ohne den Antrieb eines Dritten erschossen habe.
Es war das erste Mal, dass sich Jack Ruby so äußert. Doch tat er es nur, um vielleicht seine Familie zu schützen? Jahrelang macht Ruby Äußerungen, dass letztlich er der Geschädigte in einem mörderischen Komplott sei, dass man ihn zwang, den Präsidentenmörder aus dem Weg zu räumen, dass es Hintermänner gebe, über die er im Prozess in Washington berichten wolle.
Und: Generell ist Ruby´s Theorie gar nicht so abwägig. Vielleicht hat die Polizei Entdeckungen gemacht in Ruby´s krimineller Vergangenheit. Vielleicht Entdeckungen, die ihn bis ans Lebensende hinter Gittern gebracht hätten, wenn er Kriminelle wie Al Capone zu seinen Auftraggebern zählte?
Und vielleicht bot man ihm an, seine Weste wieder weiß zu waschen, wenn er etwas für Amerika tut? Denn von Ruby wurde außerdem bekannt, dass er bereits öfter als Informant für das FBI gearbeitet hat.
Die Wahrheit hat er mit ins Grab genommen.
Sein Name ist Jack Ruby und zum Zeitpunkt des Kennedymordes ist er 52 Jahre alt. In den dreißiger Jahren beginnt er sein Geld mit dunklen Geschäften zu verdienen, gar Al Capone soll einer seiner Auftraggeber gewesen sein. Später eröffnet er eine Bar, verdient zusätzlich mit Geldwäsche. Und immer wieder gerät er mit dem Gesetz in Konflikt.
Dann passiert das Unfassbare. Am 22.11.1963 erschießt Lee Harvey Oswald den amtierenden US-Präsidenten John F. Kennedy. Zwei Tage später - am 24.11.1963 ist auch Oswald tot. Auch er wurde erschossen und zwar von Jack Ruby in einem Polizeirevier in Dallas.
Doch was bewegte Ruby zu der Tat? Anfangs gibt er an, aus reiner Liebe zu Jacky Kennedy so gehandelt zu haben. Sein Anwalt versucht gar einen Freispruch zu erwirken wegen Unzurechnungsfähigkeit aufgrund der dramatischen Ereignisse der vergangenen Tage. Man versucht wenigstens den Prozess außerhalb von Dallas zu führen und Ruby betont immer wieder, dass er nur in Washington die Wahrheit sagen könne.
Zu einem Prozess kommt es letztlich nicht mehr. Jack Ruby stirbt am 03. Januar 1967 durch Komplikationen bezüglich einer Lungenkrebserkrankung. Auf dem Sterbebett betont er, dass er Lee Harvey Oswald aus freien Stücken ohne den Antrieb eines Dritten erschossen habe.
Es war das erste Mal, dass sich Jack Ruby so äußert. Doch tat er es nur, um vielleicht seine Familie zu schützen? Jahrelang macht Ruby Äußerungen, dass letztlich er der Geschädigte in einem mörderischen Komplott sei, dass man ihn zwang, den Präsidentenmörder aus dem Weg zu räumen, dass es Hintermänner gebe, über die er im Prozess in Washington berichten wolle.
Und: Generell ist Ruby´s Theorie gar nicht so abwägig. Vielleicht hat die Polizei Entdeckungen gemacht in Ruby´s krimineller Vergangenheit. Vielleicht Entdeckungen, die ihn bis ans Lebensende hinter Gittern gebracht hätten, wenn er Kriminelle wie Al Capone zu seinen Auftraggebern zählte?
Und vielleicht bot man ihm an, seine Weste wieder weiß zu waschen, wenn er etwas für Amerika tut? Denn von Ruby wurde außerdem bekannt, dass er bereits öfter als Informant für das FBI gearbeitet hat.
Die Wahrheit hat er mit ins Grab genommen.
Sonntag, 25. September 2011
Das Mottenwesen von Point Pleasent (USA)
Manchmal gibt es schon äußerst seltsame Zufälle ...
Point Pleasent ist eine kleine Stadt mit ca. 4.700 Einwohnern an der westlichen Grenze des US-Bundesstaates West-Virginia am Ohio River.
Am 15. November des Jahres 1966 gab es das erste Mal ein Aufsehen, als von einem jungen Paar die Sichtung eines riesigen Mottenwesens gemeldet wurde. Das Wesen wurde als etwa 2 m groß beschrieben mit einer Flügelspanne von etwa 3 m. Als auffällig wurden seine rot leuchtenden Augen beschrieben.
Diese Beobachtung wäre wahrscheinlich einem Drogentrip oder einer Halluzination zugewiesen worden, hätten sich nicht weitere Meldungen über die Sichtung eines solchen Wesens gefunden, die bis ins Jahr 1967 immer wieder von Personen gemeldet wurden. Ebenfalls wurde von Sichtungen gesprochen, denen Tiere zum Opfer fielen. Menschen erlitten dabei aber keinen Schaden.
Grundlegend war man der Ansicht, das Mottenwesen (in Amerika bekannt als der Mothman) stelle eine Art Todesengel dar, der ein Unheil ankündigen sollte.
Tatsächlich geschah im Jahre 1967 ein großes Unglück in der Stadt: Am Abend des 15. Dezember 1967 stürzte die Silver-Bridge, die über den Ohio-River führte, ein. Dabei kamen insgesamt 46 Menschen ums Leben.
Der Mothman wurde daraufhin nie wieder in Point Pleasent gesichtet. Auf Grund der vor dem Einsturz der Brücke häufigen Erscheinungen des Mottenmannes, wurde ihm zu Ehren in der Stadt Point Pleasent ein Denkmal errichtet.
Nicht nur in der kleinen Stadt in West Virginia wurde der Mottenmann gesichtet. Erstmals war von ihm im Jahre 1880 in einem Zeitungsartikel der New York Times die Rede. In verschiedenen Gegenden der Erde kam es zu Sichtungen und stets schien er tatsächlich ein "Todesengel" zu sein, der ein Unglück ankündigte. Denn überall wo er auftauchte, geschah daraufhin etwas seltsames.
So soll der Mothman auch kurz vor der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl gesehen wurden sein.
Sicher kann man sich die Frage stellen, ob es sich bei den Sichtungen um Phantasiegebilde der Beobachter handelte, so wie bei den vielen vermeintlichen UFO-Sichtungen, die sich bisweilen nie als wahr herausgestellt haben. Die Frage hierbei aber bleibt: Können sich so viele voneinander unabhängige Personen täuschen und immer wieder das gleiche Wesen beschreiben?
Point Pleasent ist eine kleine Stadt mit ca. 4.700 Einwohnern an der westlichen Grenze des US-Bundesstaates West-Virginia am Ohio River.
Am 15. November des Jahres 1966 gab es das erste Mal ein Aufsehen, als von einem jungen Paar die Sichtung eines riesigen Mottenwesens gemeldet wurde. Das Wesen wurde als etwa 2 m groß beschrieben mit einer Flügelspanne von etwa 3 m. Als auffällig wurden seine rot leuchtenden Augen beschrieben.
Diese Beobachtung wäre wahrscheinlich einem Drogentrip oder einer Halluzination zugewiesen worden, hätten sich nicht weitere Meldungen über die Sichtung eines solchen Wesens gefunden, die bis ins Jahr 1967 immer wieder von Personen gemeldet wurden. Ebenfalls wurde von Sichtungen gesprochen, denen Tiere zum Opfer fielen. Menschen erlitten dabei aber keinen Schaden.
Grundlegend war man der Ansicht, das Mottenwesen (in Amerika bekannt als der Mothman) stelle eine Art Todesengel dar, der ein Unheil ankündigen sollte.
Tatsächlich geschah im Jahre 1967 ein großes Unglück in der Stadt: Am Abend des 15. Dezember 1967 stürzte die Silver-Bridge, die über den Ohio-River führte, ein. Dabei kamen insgesamt 46 Menschen ums Leben.
Der Mothman wurde daraufhin nie wieder in Point Pleasent gesichtet. Auf Grund der vor dem Einsturz der Brücke häufigen Erscheinungen des Mottenmannes, wurde ihm zu Ehren in der Stadt Point Pleasent ein Denkmal errichtet.
Nicht nur in der kleinen Stadt in West Virginia wurde der Mottenmann gesichtet. Erstmals war von ihm im Jahre 1880 in einem Zeitungsartikel der New York Times die Rede. In verschiedenen Gegenden der Erde kam es zu Sichtungen und stets schien er tatsächlich ein "Todesengel" zu sein, der ein Unglück ankündigte. Denn überall wo er auftauchte, geschah daraufhin etwas seltsames.
So soll der Mothman auch kurz vor der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl gesehen wurden sein.
Sicher kann man sich die Frage stellen, ob es sich bei den Sichtungen um Phantasiegebilde der Beobachter handelte, so wie bei den vielen vermeintlichen UFO-Sichtungen, die sich bisweilen nie als wahr herausgestellt haben. Die Frage hierbei aber bleibt: Können sich so viele voneinander unabhängige Personen täuschen und immer wieder das gleiche Wesen beschreiben?
Samstag, 24. September 2011
Giftanschlag auf den Papst?
Manchmal gibt es schon äußerst seltsame Zufälle ...
Als Albino Luciani an diesem 28. September um 21:30 Uhr ins Bett geht, war es das letzte mal, dass er sich zur Ruhe legte. Gegen 23 Uhr sollte er in etwa verstorben sein. Er wurde in seinem Bett aufgefunden - sitzend, mit einer Schrift in den Händen haltend und dabei lächelnd. Die erste Information über seinen Tod erfolgte am 29. September um kurz nach 5:30 Uhr.
Es war im Jahre 1978 und Albino Luciani war kein anderer als der Papst Johannes Paul I. Das eigentlich kuriose am Jahre 1978 ist, dass es als Drei-Päpste-Jahr in die Geschichte eingehen sollte. Luciani wurde nach dem Tode von Paul VI am 26.08.1978 zum Papst gewählt. Seine Regentschaft dauerte jedoch nur 33 Tage; sein Nachfolger wurde dann Johannes Paul II.
Grundlegend betrachtet war der 1912 geborene Luciani ein noch recht junger Papst mit gerade einmal 66 Jahren. Bekannt war zudem, dass er Herzprobleme hatte, dennoch glaubten und glauben auch heute noch viele, dass es sich nicht um einen natürlichen Tod handelte. Denn Luciani war anders als seine Vorgänger.
Es sollte, trotz der kurzen Regentschaft, sein, dass ein Papst sich nicht hofieren ließ wie der König der Könige, ein Papst der auch die Nähe zur protestantischen Kirche suchte und sich mehr menschlich als unantastbar gab. Für viele ein Dorn im Auge, denn er legte hierbei einen deutlichen Grundstein für eine bevorstehende Veränderung der katholischen Kirche, wie sie jedoch auch bis heute nicht vollzogen werden konnte, denn auch heute - im Jahre 2011 - wird eine Annäherung an den Protestantismus durch Papst Benedikt XVI strikt abgelehnt und die katholische Kirche hält weiter an ihren überholungsbedürftigen, unzeitmäßigen Tugenden fest.
Die Theorien besagen, dass Johannes Paul I durch einen Giftmord ums Leben kam. Als Grund wurde angegeben, dass Luciani Wissen erlangte über eine nicht ganz legale Zusammenarbeit der Vatikanbank mit der Freimaurerloge. Weiter hiess es, dass er daran war, korrupte Machenschaften der Vatikanbank aufzudecken und zu unterbinden.
Gerüchte über Bereicherung an der Küche gibt es immer wieder. Bewiesen wurde nichts, auch der Giftmord am Papst fand keine Beweise, die an die Öffentlichkeit verlangten. Bekannt ist aber, dass hinter vielen verschlossenen Türen des Vatikan Akten lagern, die für immer und ewig verschlossen bleiben werden.
So möge sich jeder seinen Teil denken. Ein menschenfreundlicher, nahezu natürlicher Papst? Für viele Ordensträger der katholischen Kirche ohnehin undenkbar.
Als Albino Luciani an diesem 28. September um 21:30 Uhr ins Bett geht, war es das letzte mal, dass er sich zur Ruhe legte. Gegen 23 Uhr sollte er in etwa verstorben sein. Er wurde in seinem Bett aufgefunden - sitzend, mit einer Schrift in den Händen haltend und dabei lächelnd. Die erste Information über seinen Tod erfolgte am 29. September um kurz nach 5:30 Uhr.
Es war im Jahre 1978 und Albino Luciani war kein anderer als der Papst Johannes Paul I. Das eigentlich kuriose am Jahre 1978 ist, dass es als Drei-Päpste-Jahr in die Geschichte eingehen sollte. Luciani wurde nach dem Tode von Paul VI am 26.08.1978 zum Papst gewählt. Seine Regentschaft dauerte jedoch nur 33 Tage; sein Nachfolger wurde dann Johannes Paul II.
Grundlegend betrachtet war der 1912 geborene Luciani ein noch recht junger Papst mit gerade einmal 66 Jahren. Bekannt war zudem, dass er Herzprobleme hatte, dennoch glaubten und glauben auch heute noch viele, dass es sich nicht um einen natürlichen Tod handelte. Denn Luciani war anders als seine Vorgänger.
Es sollte, trotz der kurzen Regentschaft, sein, dass ein Papst sich nicht hofieren ließ wie der König der Könige, ein Papst der auch die Nähe zur protestantischen Kirche suchte und sich mehr menschlich als unantastbar gab. Für viele ein Dorn im Auge, denn er legte hierbei einen deutlichen Grundstein für eine bevorstehende Veränderung der katholischen Kirche, wie sie jedoch auch bis heute nicht vollzogen werden konnte, denn auch heute - im Jahre 2011 - wird eine Annäherung an den Protestantismus durch Papst Benedikt XVI strikt abgelehnt und die katholische Kirche hält weiter an ihren überholungsbedürftigen, unzeitmäßigen Tugenden fest.
Die Theorien besagen, dass Johannes Paul I durch einen Giftmord ums Leben kam. Als Grund wurde angegeben, dass Luciani Wissen erlangte über eine nicht ganz legale Zusammenarbeit der Vatikanbank mit der Freimaurerloge. Weiter hiess es, dass er daran war, korrupte Machenschaften der Vatikanbank aufzudecken und zu unterbinden.
Gerüchte über Bereicherung an der Küche gibt es immer wieder. Bewiesen wurde nichts, auch der Giftmord am Papst fand keine Beweise, die an die Öffentlichkeit verlangten. Bekannt ist aber, dass hinter vielen verschlossenen Türen des Vatikan Akten lagern, die für immer und ewig verschlossen bleiben werden.
So möge sich jeder seinen Teil denken. Ein menschenfreundlicher, nahezu natürlicher Papst? Für viele Ordensträger der katholischen Kirche ohnehin undenkbar.
Donnerstag, 22. September 2011
Die Bestie von Gévaudan
Manchmal gibt es schon äußerst seltsame Zufälle ...
Gerade aus vergangenen Zeiten ist bekannt, dass man es mit dem allgemein Erzählten nicht immer allzu genau nehmen sollte. Weit vor dem Jahr 1800 gab es weder Radio noch Fernsehen und auch die Zeitung wurde nur von wenigen gelesen, einerseits aus finanziellenn Gründen, andererseits weil sehr viele Bürger nicht lesen konnten.
So verbreiteten sich Geschichten in vielen Fällen nur über die Mund-zu-Mund-Propagande und jeder Weitererzähler dichtete gerne noch das ein oder andere Detail dazu, bis nach mehreren Überlieferungen eine ganz andere Geschichte entstand.
Genau diesen Eindruck hat man auch bei der Geschichte der Bestie von Gévaudan (Frankreich). Es passierte etwas und wurde erzählt und im Weitererzählen wurde immer und immer wieder etwas hinzugedichtet, dass die Geschichte uferlose Ausmaße annahm: Am Ende sprach man von einem übernatürlichen Wolfswesen (nur wesentlich größer und schrecklicher), dem zwischen 1764 und 1767 mehr als 100 Personen zum Opfer gefallen waren.
Es begann 1764 mit dem Fund einer 14-jährigen Mädchenleiche, die grausam entstellt wurde. Später wurden in der Region weitere Personen, meist Kinder; Jugendliche oder junge Frauen ermordet oder schwer verletzt. Die Opfer waren stets stark entstellt. So sollte es auch nicht lange dauern, bis man den Grund für diese Untaten, die man mit natürlichen Erklärungen nicht auflösen konnte, hatte: Es wurde von der Kirche als der Zorn Gottes dargestellt, für das sündhafte Leben der Bürger der Region.
Da die Vorfälle allen unheimlich wurden, wurde bald ein Kopfgeld für das Erlegen der Bestie ausgesetzt. Im Allgemeinen waren sich alle Beteiligten sicher, dass es nur das Werk eines Tieres oder eines Monsters sein konnte. Menschliches Handeln wurde in Anbetracht der Grausamkeit der Taten zu jeder Zeit ausgeschlossen.
1765 wurde tatsächlich ein zu groß geratener Wolf erlegt und dem Volk präsentiert. Im Allgemeinen war die Bevölkerung erleichtert, doch das Morden ging weiter bis ins Jahr 1767 und bis zu einer Opferzahl von etwas mehr als 100 Personen. Durch die Unruhen in der Bevölkerung wurde eine weitere Jagd auf das Untier gemacht. Tatsächlich wurde ein übergroßes Geschöpf erlegt, dass eine Züchtung zwischen Wolf und Hund darstellte, die man zum Töten abgerichtet hatte.
Anschließend hörte das Morden auf. Hintermänner oder die wahren Ursachen wurden nie aufgeklärt.
Nun könnte man schlußfolgern, dass alle diese Vorfälle der Phantasie sämtlicher Beteiligten entspringen, dass durch die Weiterverbreitung der Geschichte, das Ungeheuer immer größer und stärker und grausamer wurde, aber dieser Schein trügt:
Das Register der Pfarrämter der Region hat alle 102 Opfer der Bestie verzeichnet. Des weiteren ist der Schriftverkehr zwischen der damaligen Polizeibehörde und ausgesandten Kundschaftern vor Ort noch heute genauestens dokumentiert. Und für die erlegte Bestie im Jahre 1767 wurden seitens des Verantwortlichen der Region eine Liste mit mehr als 300 Zeugen erstellt, die der Präsentation der getöteten Bestie beiwohnten.
Im Laufe der Jahre unterstellte man dem Jäger, einem Jean Chastel - der die Bestie auch erlegt hatte - er habe das Untier persönlich gezüchtet und abgerichtet. Aber auch das konnte nie bewiesen bzw. bestätigt werden.
Gerade aus vergangenen Zeiten ist bekannt, dass man es mit dem allgemein Erzählten nicht immer allzu genau nehmen sollte. Weit vor dem Jahr 1800 gab es weder Radio noch Fernsehen und auch die Zeitung wurde nur von wenigen gelesen, einerseits aus finanziellenn Gründen, andererseits weil sehr viele Bürger nicht lesen konnten.
So verbreiteten sich Geschichten in vielen Fällen nur über die Mund-zu-Mund-Propagande und jeder Weitererzähler dichtete gerne noch das ein oder andere Detail dazu, bis nach mehreren Überlieferungen eine ganz andere Geschichte entstand.
Genau diesen Eindruck hat man auch bei der Geschichte der Bestie von Gévaudan (Frankreich). Es passierte etwas und wurde erzählt und im Weitererzählen wurde immer und immer wieder etwas hinzugedichtet, dass die Geschichte uferlose Ausmaße annahm: Am Ende sprach man von einem übernatürlichen Wolfswesen (nur wesentlich größer und schrecklicher), dem zwischen 1764 und 1767 mehr als 100 Personen zum Opfer gefallen waren.
Es begann 1764 mit dem Fund einer 14-jährigen Mädchenleiche, die grausam entstellt wurde. Später wurden in der Region weitere Personen, meist Kinder; Jugendliche oder junge Frauen ermordet oder schwer verletzt. Die Opfer waren stets stark entstellt. So sollte es auch nicht lange dauern, bis man den Grund für diese Untaten, die man mit natürlichen Erklärungen nicht auflösen konnte, hatte: Es wurde von der Kirche als der Zorn Gottes dargestellt, für das sündhafte Leben der Bürger der Region.
Da die Vorfälle allen unheimlich wurden, wurde bald ein Kopfgeld für das Erlegen der Bestie ausgesetzt. Im Allgemeinen waren sich alle Beteiligten sicher, dass es nur das Werk eines Tieres oder eines Monsters sein konnte. Menschliches Handeln wurde in Anbetracht der Grausamkeit der Taten zu jeder Zeit ausgeschlossen.
1765 wurde tatsächlich ein zu groß geratener Wolf erlegt und dem Volk präsentiert. Im Allgemeinen war die Bevölkerung erleichtert, doch das Morden ging weiter bis ins Jahr 1767 und bis zu einer Opferzahl von etwas mehr als 100 Personen. Durch die Unruhen in der Bevölkerung wurde eine weitere Jagd auf das Untier gemacht. Tatsächlich wurde ein übergroßes Geschöpf erlegt, dass eine Züchtung zwischen Wolf und Hund darstellte, die man zum Töten abgerichtet hatte.
Anschließend hörte das Morden auf. Hintermänner oder die wahren Ursachen wurden nie aufgeklärt.
Nun könnte man schlußfolgern, dass alle diese Vorfälle der Phantasie sämtlicher Beteiligten entspringen, dass durch die Weiterverbreitung der Geschichte, das Ungeheuer immer größer und stärker und grausamer wurde, aber dieser Schein trügt:
Das Register der Pfarrämter der Region hat alle 102 Opfer der Bestie verzeichnet. Des weiteren ist der Schriftverkehr zwischen der damaligen Polizeibehörde und ausgesandten Kundschaftern vor Ort noch heute genauestens dokumentiert. Und für die erlegte Bestie im Jahre 1767 wurden seitens des Verantwortlichen der Region eine Liste mit mehr als 300 Zeugen erstellt, die der Präsentation der getöteten Bestie beiwohnten.
Im Laufe der Jahre unterstellte man dem Jäger, einem Jean Chastel - der die Bestie auch erlegt hatte - er habe das Untier persönlich gezüchtet und abgerichtet. Aber auch das konnte nie bewiesen bzw. bestätigt werden.
Mittwoch, 21. September 2011
Der Tod der Krähe: Brandon Lee stirbt beim Filmdreh
Manchmal gibt es schon äußerst seltsame Zufälle ...
Am 01. Februar 1993 begannen die Dreharbeiten zu "The Crow" (Die Krähe), einem Fantasyfilm mit Brandon Lee - dem Sohn von Kung-Fu-Fighter Bruce Lee - der zu diesem Zeitpunkt noch relativ am Anfang seiner Karriere stand. Der 1. Februar war zudem der 28. Geburtstag von Brandon Lee.
Es ist weitgehend bekannt, dass dieser Film der letzte Film Lee´s sein sollte, denn er verstarb während der Dreharbeiten unter mysteriösen Umständen. Nicht zuletzt verschaffte der sich ereignete Zwischenfall dem Film ein Einspielergebnis von mehr als 50.000.000 Mio US-Dollar, bei einem Budget von nicht einmal einem Drittel der Einnahmen. Nach Beendigung der Dreharbeiten wurde lange Zeit überlegt, ob der Film überhaupt veröffentlicht werden sollte - mehr als ein Jahr nach seiner Entstehung ging der Film 1994 doch noch an den Start. Gewidmet wurde der Film ihm und seiner Verlobten Elizabeth. Die beiden wollten noch im Sommer 1993 heiraten.
Doch was war geschehen? Die Geschichte des Films schildert die Rückkehr eines Toten aus dem Jenseits im Körper eines Krähenwesens. Eine Szene zeigt, wie der Darsteller Brandon Lee durch seinen Kollegen Michael Massee erschossen wird. Und urplötzlich bricht Brandon Lee tatsächlich zusammen. Er wurde offenbar von einer echten Kugel getroffen.
Gerüchten zufolge ist die wirkliche Todesszene von Brandon Lee im Film enthalten. Diese Geschichte ist jedoch falsch, da Lee erst 12 Stunden nach dem er getroffen wurde, in einem Krankenhaus starb, am 31. März 1993. Für den Film wurde die Szene umgeschrieben und mittels eines Körperdoubles nachgedreht.
Weiter halten sich Gerüchte, dass Lee von einer echten Kugel getroffen wurde, die jemand kurz zuvor in die Filmwaffe eingelegt hat, um Brandon Lee bewußt bzw. über einen Dritten (den Schauspieler) zu töten. Aber auch diese Geschichten sind reine Spekulationen und haben sich später als falsch erwiesen. Es handelte sich bei seinem Tod um einen Unfall mit einer so mysteriösen Erklärung, unter deren Umständen wohl kein zweiter Mensch auf der Welt ums Leben kommen wird.
Vor der "Todesszene" wurde die Waffe für eine Nahaufnahme verwendet. Dafür verwendete man eine Pistolenkugel-Attrappe. Ein Fragment dieser Attrappe hat sich offensichtlich während dieser Aufnahme im Lauf der Waffe verklemmt, wurde aber später - bei der Todesszene - durch den Explosionsdruck der nun verwendeten Platzpatrone hinausgeschleudert und traf Brandon Lee schwer.
Dennoch stellt sich für viele die Frage: War dies vielleicht die Rache eines wirklichen untoten Wesens, wie es Brandon Lee im Film verkörperte? Ein Film, dessen Dreharbeiten auch noch an seinem Geburtstag begannen?
Darauf wird es wohl nie eine Antwort geben.
Am 01. Februar 1993 begannen die Dreharbeiten zu "The Crow" (Die Krähe), einem Fantasyfilm mit Brandon Lee - dem Sohn von Kung-Fu-Fighter Bruce Lee - der zu diesem Zeitpunkt noch relativ am Anfang seiner Karriere stand. Der 1. Februar war zudem der 28. Geburtstag von Brandon Lee.
Es ist weitgehend bekannt, dass dieser Film der letzte Film Lee´s sein sollte, denn er verstarb während der Dreharbeiten unter mysteriösen Umständen. Nicht zuletzt verschaffte der sich ereignete Zwischenfall dem Film ein Einspielergebnis von mehr als 50.000.000 Mio US-Dollar, bei einem Budget von nicht einmal einem Drittel der Einnahmen. Nach Beendigung der Dreharbeiten wurde lange Zeit überlegt, ob der Film überhaupt veröffentlicht werden sollte - mehr als ein Jahr nach seiner Entstehung ging der Film 1994 doch noch an den Start. Gewidmet wurde der Film ihm und seiner Verlobten Elizabeth. Die beiden wollten noch im Sommer 1993 heiraten.
Doch was war geschehen? Die Geschichte des Films schildert die Rückkehr eines Toten aus dem Jenseits im Körper eines Krähenwesens. Eine Szene zeigt, wie der Darsteller Brandon Lee durch seinen Kollegen Michael Massee erschossen wird. Und urplötzlich bricht Brandon Lee tatsächlich zusammen. Er wurde offenbar von einer echten Kugel getroffen.
Gerüchten zufolge ist die wirkliche Todesszene von Brandon Lee im Film enthalten. Diese Geschichte ist jedoch falsch, da Lee erst 12 Stunden nach dem er getroffen wurde, in einem Krankenhaus starb, am 31. März 1993. Für den Film wurde die Szene umgeschrieben und mittels eines Körperdoubles nachgedreht.
Weiter halten sich Gerüchte, dass Lee von einer echten Kugel getroffen wurde, die jemand kurz zuvor in die Filmwaffe eingelegt hat, um Brandon Lee bewußt bzw. über einen Dritten (den Schauspieler) zu töten. Aber auch diese Geschichten sind reine Spekulationen und haben sich später als falsch erwiesen. Es handelte sich bei seinem Tod um einen Unfall mit einer so mysteriösen Erklärung, unter deren Umständen wohl kein zweiter Mensch auf der Welt ums Leben kommen wird.
Vor der "Todesszene" wurde die Waffe für eine Nahaufnahme verwendet. Dafür verwendete man eine Pistolenkugel-Attrappe. Ein Fragment dieser Attrappe hat sich offensichtlich während dieser Aufnahme im Lauf der Waffe verklemmt, wurde aber später - bei der Todesszene - durch den Explosionsdruck der nun verwendeten Platzpatrone hinausgeschleudert und traf Brandon Lee schwer.
Dennoch stellt sich für viele die Frage: War dies vielleicht die Rache eines wirklichen untoten Wesens, wie es Brandon Lee im Film verkörperte? Ein Film, dessen Dreharbeiten auch noch an seinem Geburtstag begannen?
Darauf wird es wohl nie eine Antwort geben.
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